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Zusammenarbeit mit anderen Kulturen bei Allianzen


Bei einer guten Beziehung ist auch die Zusammenarbeit mit anderer Kulturen möglich – trotz der Probleme, die entstehen können. Kommunikation, Verständnis, Verlässlichkeit und Akzeptanz machen das möglich. All diese Fähigkeiten müssen zusammen Anwendung finden Um in einer strategischen Allianz mit Menschen aus einer anderer Kultur zu kooperieren, genügt es nicht, sie als Personen zu akzeptieren, mit denen sich die Zusammenarbeit lohnt. Man muss einer Schritt weiter gehen und wirklich verstehen, wie sie die Dinge sehen und was ihnen wichtig ist.

Manche kulturellen Probleme lassen sich vorhersehen. Sie sind be sonders bei Allianzen zwischen Unternehmen mit verschiedenem religiösen, ethnischen oder nationalen Hintergrund augenfällig. Manch( sind aber auch weniger offensichtlich und tauchen erst während de gemeinsamen Arbeit auf. Doch für beide Fälle gilt: Interkulturelle Teams mit interkultureller Kommunikation müssen daran arbeiten die Leistung des jeweiligen Partners zu verstehen. Die Interaktionen der Allianz müssen so gestaltet werden, dass kulturelle Konflikte reduziert werden. Hier kann es eine wertvolle Hilfe sein, einen »Kultur Dolmetscher« einzuschalten, dem beide Kulturen vertraut sind um der in der Lage ist, zwischen den unterschiedlichen Sicht- und Handlungsweisen zu vermitteln. Delegation. Mit einem Top-down-Management können Allianzen nicht gelingen. Die tägliche Kooperationsarbeit muss von Leuten geleistet werden, die mitten im Alltagsstress stecken. Sie müssen sich mit dem Geist der Allianz identifizieren, nämlich erkennen, dass sie einander brauchen und gemeinsam Risiken tragen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Dies funktioniert besser in flacheren Organisationen, wo die Mitarbeiter mehr Kompetenzen und mehr Möglichkeiten haben, ihre Fähigkeiten zu nutzen. Solche Organisationen haben kurze Kommunikationswege und reaktionsfähige Kontrollsysteme, die den Mitarbeitern helfen, ihre Aufmerksamkeit auch anderen Partnern zuzuwenden.

Interne Kooperation. Jede Abteilung eines Unternehmens muss es als ihre Aufgabe ansehen, die internen Abnehmer zufrieden zu stellen. Die Mitarbeiter dürfen ihren Arbeitsbereich nicht als ihre eigene kleine Insel ansehen, sondern müssen in die Lage versetzt werden zu erkennen, wie sich ihre Arbeit in die Arbeit anderer Unternehmensbereiche einfügt. Zur internen Kooperation zählt auch die interne Kommunikation. Das heißt, der Betroffene muss über Probleme informiert werden, sobald sie auftauchen.

Interne Widerstände abbauen. Eine strategische Allianz provoziert deshalb oft Opposition, weil die Betroffenen – aus verletztem Stolz oder aus Angst ihre eigene Stellung zu verlieren – nicht zugeben wollen, dass andere ebenso fähig sind wie sie. Da solche Einstellungen äußerst destruktiv sind, muss, ausgehend von der Unternehmensführung, eine Unternehmenskultur geschaffen werden, die es erlaubt, mit dem Partner Gedanken auszutauschen und von ihm zu lernen. Auf diese Weise wird die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kooperation gefördert.

 

 

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