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Wie sich die firmeninterne Konkurrenz abbauen lässt


Die Personalpolitik muss darauf abzielen, solche Mitarbeiter einzustellen, zu belohnen und zu halten, die über die Fähigkeit und die Bereitschaft verfügen, gemeinsam mit anderen für das Wohl des Unternehmens zu arbeiten. Mitarbeiter, die nur ihre eigenen kurzfristigen Interessen verfolgen, sind abzumahnen, zurückzustufen oder zu entlassen. Die Mitarbeiter müssen ihre Aufmerksamkeit und Energie auf konkurrierende Bedrohungen von außen richten, anstatt sich untereinander zu bekämpfen. Lohnsysteme und Leistungsbewertungen, die zu einer internen Konkurrenz führen, sind zu vermeiden. Es sollten Kontrollinstrumente vorhanden sein, welche das Funktionieren der Kooperation überwachen. Die Firmenkultur muss so ausgelegt sein, dass sich der Erfolg des Finanziellen auch durch den Erfolg der Kollegen bedingt. Führungskräfte müssen Vorbildcharakter haben, indem sie kooperativ handeln, Informationen teilen und andere unterstützen. In leitende Positionen aufsteigen sollte nur, wer in seiner bisherigen beruflichen Laufbahn nachweislich Teams bildete, in denen Zusammenarbeit, Weitergabe von Informationen und Wissen sowie gegenseitige Hilfe groß geschrieben wurde. Mitarbeiter müssen mit Nachdruck und aller verfügbaren Autorität dazu gebracht werden, Informationen zu teilen, voneinander zu lernen und sich gemeinsam für den Erfolg des Unternehmens einzusetzen. Der firmeninterne Konkurrenzkampf – um Status, Geld und Anerkennung – behindert die Umsetzung von Wissen in die Tat. Führungskräfte sollten Vor- und Nachteile der Dynamik von firmeninterner Konkurrenz genau gegeneinander abwägen. Gegen Konkurrenzsituationen lässt sich nichts einwenden, solange keine gegenseitigen Abhängigkeiten bestehen und die erforderlichen Tätigkeiten aus einfachen Routineaufgaben bestehen.

 

 

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