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Wettbewerbsmaßnahmen


Jedes Unternehmen spürt die Auswirkungen der Maßnahmen seiner Konkurrenten und ist gezwungen, darauf zu reagieren. Ziel muss es dabei sein, einen destabilisierenden und kostspieligen Wettbewerbskrieg zu vermeiden, aber dennoch andere Unternehmen zu übertreffen. Hierfür stehen ihm mehrere Varianten zur Verfügung. Kooperative Wettbewerbsmaßnahmen sind Möglichkeiten zur Verbesserung der eigenen Position, ohne die Ziele der Konkurrenten zu gefährden. Michael Porter unterscheidet drei Kategorien solcher Maßnahmen:

Maßnahmen, welche die Position des Unternehmens verbessern und die Position der Konkurrenten selbst dann verbessern, wenn diese sich nicht anschließen; Maßnahmen, welche die Position des Unternehmens verbessern und die Position der Konkurrenten nur dann verbessern, wenn sich ein größerer Teil von ihnen anschließt; Maßnahmen, welche die Position des Unternehmens verbessern, weil die Konkurrenten sich nicht anschließen werden.

Aggressive Wettbewerbsmaßnahmen bedrohen die Konkurrenten. Deshalb ist ein Schlüssel zum Erfolg solcher Maßnahmen die Vorhersage und Beeinflussung der Vergeltung. Erfolgt die Vergeltung schnell und wirkungsvoll, so steht der Initiator vielleicht nicht besser oder möglicherweise schlechter da als vorher. Bei defensiven Wettbewerbsmaßnahmen geht es darum, den Konkurrenzkampf überhaupt zu verhindern. Diese Maßnahme gilt als die wirksamste Verteidigung.

 

 

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