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Wertsteigerungs-Management bei Shareholder- Value


Ein Ansatz, das Unternehmensportfolio und somit die strategische Planung streng nach rentabilitätsorientierten Gesichtspunkten zu gestalten, ist das Wertsteigerungs-Management. Es misst die Rentabilität jeder abgrenzbaren Einzelaktivität. Das individuelle Risiko und folglich die Höhe der individuellen Eigenkapitalkosten bilden dabei den Maßstab zur Beurteilung der Frage, ob ein Werterzeuger oder ein Wertvernichter vorliegt. Das Wertsteigerungs-Management lässt sich aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten: Es ist nicht nur ein Verfahren zur Unternehmensbewertung, sondern auch ein Instrument, um die oft divergierenden Zielsetzungen von Management und Anteilseignern zu harmonisieren. Darüber hinaus weist es Vorteile für die Investor Relations auf. Es gibt verschiedene Schritte, die für eine Unternehmensbewertung wichtig sind und eine Identifizierung der Werterzeuger und der Wertvernichter im Unternehmensportfolio erlauben. Diese sind unter anderem die zweckmäßige Aufteilung des Unternehmens in Untersuchungseinheiten, die Bestimmung der Eigenkapitalkosten, die generelle Wertbestimmung und Ermittlung der Wertbeiträge der Geschäftsbereiche sowie die Visualisierung der Ergebnisse der Bewertung. Unter dem Gesichtspunkt der Wertsteigerung lassen sich Performance-Messungen von Unternehmen durchführen. Das Wertsteigerungs-Management ist ein verlässliches Verfahren, mit dem der Erfolg unterschiedlichster Firmen nach gleichen Maßstäben gemessen und beurteilt werden kann. Wertorientierte Unternehmensführung steuert die Diversifizierung beziehungsweise Fokussierung von Unternehmen. Wenn klar ist, mit welchem Rollenverständnis und welchen Instrumenten eine Wertsteigerung für die Anteilseigner erzielt werden kann, können auch Konglomerate erfolgreich sein. Um im Sinne einer Wertsteigerung erfolgreich zu sein, muss die Konzernzentrale ihre Steuerungsrolle durch die Beherrschung und Anwendung relevanter Kontrollmechanismen konsequent erfüllen. Ein Instrument für ein wertorientiertes Management sind strategische Allianzen. Diese können, richtig eingesetzt, Wettbewerbsverhältnisse ganzer Branchen verändern und ermöglichen es so, Renditen weit über die Kapitalkosten hinaus zu erzielen. Wertsteigerungs-Management unter Einbeziehung der Strategischen Planung, von Wirtschaftsprüfungsberichten und der individuellen Risikoklassen der einzelnen Geschäftsbereiche beantwortet die unternehmerisch wichtige Frage, welche Geschäftsbereiche und Beteiligungen in der Lage sind, ihre Eigenkapitalkosten zu erwirtschaften. Und: Es stellt schlanke Kostenstrukturen bei gleichzeitiger hoher Effizienz sicher.

 

 

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