Economia48 Projekt Wirtschaftslexikon Management Lexikon Lexikon Wirtschaft
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
 

 

 

Stoßkraft durch strategisches Management bei integriertem Management


Die unternehmenspolitische Ausrichtung des Unternehmens auf umweltorientierte Zwecke muss durch spezifische Ziele und Maßnahmen konkretisiert werden, die ihrer Verwirklichung dienen. Neben der Bereitstellung kanalisierender Organisationsstrukturen und Managementsysteme wie des Einbezugs des Problemverhaltens ihrer Träger bilden die Ziele und Maßnahmen wesentliche Segmente strategischer Unternehmensführung. Aus ihrem Aufforderungscharakter, ganz bestimmte Wege zur Verwirklichung der Unternehmenspolitik zu beschreiten, entstehen die strategischen Programme. Anhand der Normen der Unternehmenspolitik werden dabei zukunftsorientierte Perspektiven für die Unternehmensentwicklung abgeleitet. Strategische Programme werden im Portfolio der zu erbringenden Leistungen im lokalen und internationalen Raum anhand der Tiefe der erstrebten Wertschöpfungskette konkretisiert. Die Entwicklung strategischer Erfolgspotenziale wird durch die Harmonisierung strategischer Konzepte mit der organisatorischen Strukturierung und Systemgestaltung sowie der strategischen Entwicklung des Problemverhaltens zum Inhalt einer strategischen Unternehmensführung. Die von der Unternehmenskultur und Unternehmensverfassung getragene Unternehmenspolitik gibt dem strategischen Management in Form von Missionen langfristige generelle Ziele und eine Grundorientierung vor. Diese sind über strategische Programme zu konkretisieren.

Strategien bedürfen zu ihrer Durchsetzung der Einbindung in Organisationsstrukturen und Managementsysteme. Um erfolgreich agieren zu können, müssen die Ziele einer Unternehmung durch eine ihnen entsprechende Gestaltung der Organisation unterstützt werden. Diese Strukturen der Organisation werden dabei von Managementsystemen getragen, die prozessual das Problem-, Leistungs- und Kooperationsverhalten in eine vorgegebene Richtung lenken sollen.

Unter Einbeziehung und Konkretisierung der durch die Unternehmenskultur vorgegebenen Werte und Normen muss in der strategischen Dimension das Problemverhalten der Mitarbeiter entwickelt werden. Denn es sind innerhalb der Organisationsstrukturen und Managementsysteme letztendlich die Mitarbeiter, die Probleme erkennen, deren Lösungen in strategische Programme umsetzen und operativ verwirklichen. Sie sind letztlich Träger des Wissens des Unternehmens zur Problembewältigung, wozu ein Erlernen des Neuen und ein Entlernen überholten Wissens gehört. Damit treten in der strategischen Dimension neben die Ideen und Konzepte, wie sie in den Programmen zum Ausdruck kommen, die Gestaltungsaspekte von Strukturen und Systemen einerseits und die Entwicklungsaspekte von trägerspezifischem Problemverhalten durch das Management andererseits.

Für die Realisierung der Ergebnisse strategischer Überlegungen besteht nur dann eine Chance, wenn sie vermittelbar sind und im Hinblick auf das strategische und operative Verhalten auch kommuniziert werden. Als Bezugsgrundlage für eine derartige Kommunikation können strategische Programmpapiere, Leitbilder für die Gestaltung von Organisationsstrukturen sowie von Managementsystemen dienen. Sie werden in den Dimensionen strategischen Problemverhaltens durch Personal- und Führungsgrundsätze ergänzt.

 

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

 

Weitere empfehlenswerte Webseiten:

Förderung firmeninterner Konkurrenzkämpfe - Erfolg ohne Wettkampf

Freude am Gestalten – Der Klassiker

Abschließende Tips zur Erstellung des Business Plans

 

Startseite | Themen | Projekt | Kontakt | Impressum | Rechtliche Hinweise

1| 2| 3| 4| 5| 6| 7| 8| 9

Copyright © 2011 All rights reserved. Wissensarchiv für Wirtschaft