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Marktsignale beim Wettbewerb


Von großer Bedeutung für die Entwicklung der richtigen Wettbewerbsstrategie ist es, Marktsignale wahrzunehmen und richtig zu interpretieren. Unter einem Marktsignal ist jede Handlung eines Wettbewerbers zu verstehen, die einen direkten oder indirekten Hinweis auf seine Vorhaben, Motive, Ziele oder interne Situation liefern. Das Verhalten eines Konkurrenten, so Michael Porter, erzeugt in vielfältiger Weise Signale: »Manche sind Bluffs, andere sind Warnungen, wieder andere sind verbindliche Hinweise auf zukünftige Handlungsverläufe. Marktsignale sind indirekte Kommunikationsmittel auf dem Markt.« Marktsignale können verschiedene Formen annehmen, je nach dem betreffenden Konkurrentenverhalten und dem gewählten Medium. Zu ihnen zählen beispielsweise die Ankündigung von Maßnahmen, nachträgliche Bekanntgaben von Maßnahmen oder Resultaten, eine öffentliche Diskussion über die Branche seitens der Wettbewerber, die Diskussion eigener Maßnahmen, das Abweichen von früheren Zielen oder der Abschied von Branchengewohnheiten. Marktsignale sind eine wertvolle Informationsquelle. Sie können den Informationsstock des Unternehmens im Hinblick auf seine Konkurrenten beträchtlich erweitern und damit die Qualität dieser Annahmen verbessern. Michael Porter: »Marktsignale zu ignorieren heißt so viel, wie die Konkurrenten selbst zu ignorieren.«

 

 

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