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Junge Menschen werden gebraucht


Für unternehmerische Pioniertaten und Innovationsleistungen werden vor allem junge Menschen gebraucht. Wer nicht während seiner Zwanziger oder Dreißiger innovativ handelt, wird auch später nicht dazu in der Lage sein. Sie selbst waren kaum dreißig, als Sie damit begannen, das aufzubauen, was nun zu Daiei geworden ist. Akio Morita war sieben- oder achtundzwanzig, als er die Weichen für Sony stellte. Honda war nicht viel älter. Matsushita sogar jünger. Die erfolgreichen Männer der Meiji-Zeit waren alle Ende Zwanzig, als sie ihre Karrieren starteten. Shibusawa Eiichi (für mich der Schöpfer des heutigen Japan) gründete die erste moderne japanische Bank, als er dreißig war. Fukuzawa Yukichi veröffentlichte sein erstes bedeutendes Buch, als er sechsundzwanzig war, und gründete die KeioUniversität mit siebenunddreißig. Iwasaki Yataro schuf das Unternehmen, das nun den Namen Mitsubishi trägt, als er sechsundzwanzig war. Menschen, die innovativ und nach unternehmerischen Maßstäben arbeiten, müssen früh damit beginnen – und das gilt für jedes Land.

So könnte die Perspektive mit den besten Aussichten für die Zukunft Japans aussehen: Da Veränderungen im Finanzsystem dringend notwendig sind, ist es wahrscheinlich, daß jungen Unternehmern der Zugriff auf das Kapital gewährt wird. Nach meinem Kenntnisstand gibt es in Japan zur Zeit keine Möglichkeit, Startkapital für Unternehmen zu erhalten. Doch in erster Linie sind tiefgreifende Veränderungen der Organisationsstruktur großer Unternehmen erforderlich.

Zwei Beispiele amerikanischer Unternehmen, die zu den größten der Welt gehören und die es geschafft haben, innovativ zu bleiben, belegen, daß das möglich ist. Eines dieser Unternehmen ist 3M, Weltmarktführer in sechs unterschiedlichen Bereichen. Bei dem anderen handelt es sich um Johnson & Johnson, Weltmarktführer in vielen Bereichen (von Arzneimitteln bis hin zu Drogerieerzeugnissen). In beiden Unternehmen ist es niemandem möglich, in das Topmanagement aufzusteigen, der nicht vor Vollendung des dreißigsten Lebensjahres ein neues Produkt eingeführt und damit erfolgreich Geschäfte abgeschlossen hat.

Doch wie kann man ein derartiges Handeln bereits existierenden, erfolgreichen und großen Unternehmen nahebringen? Ich rede dabei nicht nur von japanischen Unternehmen. Die gleiche Problematik stellt sich in den USA genauso wie in Europa.

 

 

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