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Ist im Liberalismus oder im Kapitalismus oder in der Marktwirtschaft also „jeder seines Glückes Schmied“?


Ja. Gerade auch deshalb müssen die Menschen frei sein, damit ein jeder für dieses Schmieden die größtmöglichen Chancen hat. Für die Sinnerfüllung und Würde des menschlichen Lebens ist es sogar wichtiger, freiwillig ins persönliche Unglück laufen zu dürfen als ein befohlenes Glück – was auch immer das sein mag – „genießen“ zu müssen. Der Kontrapunkt dazu, also das Gegenstück zur individuellen, Freiheit zum Glück’ ( und zum Unglück), findet sich im Leitspruch des bolschewistischen Straflagers auf den Solowetzkij-Inseln im Norden Rußlands, die durch Alexander Solchenizyn als „Archipel Gulag“ in die Geschichte eingingen. Getreu dem sozialistisch-kommunistischen Geist und dem kollektivistischen Glücksbegriff lautet dieser Leitspruch: „Mit unserer eisernen Hand werden wir die Menschen zu ihrem Glück zwingen.“

 

 

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