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Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems


Die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems erfolgt am besten in mehreren Schritten. In der Initialisierungsphase wird die Projektorganisation eingerichtet. Sie besteht aus einem kleinen Team von höchstens drei Personen. Ihre Aufgabe ist es, die Ergebnisse festzulegen und das Projekt zu planen. In der Analysephase werden die einzelnen Elemente des Qualitätsmanagementsystems auf Schwachstellen untersucht. Sie vollzieht sich am besten in der Form eines ein- oder zweitägigen Audits bei den Führungskräften und Mitarbeitern. In der Definitionsphase konzipieren und dokumentieren die »Fach-Promotoren« das Qualitätsmanagementsystem nach den getroffenen Festlegungen. Für die Führungselemente ist der Geschäftsführer als Macht-Promotor« verantwortlich. In der Einführungsphase müssen die Mitarbeiter ausreichend Zeit und Gelegenheit haben, die neuen Maßnahmen kennen zu lernen und ihre Anwendung zu trainieren. Vor allem müssen sie deren Sinn verstehen und erkennen können, wozu das Ganze gut ist. Am Schluss dieser Phase wird der Gesamterfolg kontrolliert. Zu diesem Zweck wird ein internes Audit durchgeht.

Nach frühestens drei Monaten, aber nicht später als einem halben Jahr sollte die zweite Stufe gestartet werden. Hier geht es dann darum, den Geschäftsprozess weiter zu strukturieren, damit die gesamte Werthopfungskette auf Problemfelder und Rationalisierungsprgramme untersucht werden kann.

Rainer Münchrath gibt einige Ratschläge, wie ein Audit ablaufen sollte. Richtig eingesetzt und angewandt, ist ein Audit ein machtvolles Controlling-Instrument. Es besteht aus vier Bereichen: Das Einführungsgespräch findet wenige Tage vor dem Audit statt; es sollte etwa 30 Minuten dauern. Der Auditteamleiter stellt sich dort mit seinen Co-Auditoren vor und erläutert den Teilnehmern das Ziel des Audits.

In der Präsentation stellen die Führungskräfte ihre Ziele und die Maßnahmen vor, die sie zur Erreichung der Ziele in der Aufbau-und Ablauforganisation ergreifen wollen.

Bei einer Befragung der Mitarbeiter vor Ort, in ihren Abteilungen oder an ihrem Arbeitsplatz, können sich die Auditoren selbst ein Bild verschaffen und sich auch weitere Nachweise vorlegen lassen.

Im Abschlussgespräch kommen die Auditteilnehmer und die Auditoren wieder zusammen. Der Auditleiter trägt seinen Gesamteindruck vor und übergibt der Geschäftsleitung den Auditbericht. In ihm wird auf Stärken und Schwächen im Qualitätsmanagement hingewiesen

 

 

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