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IBM - Die große Macht kleiner Ideen


Thomas J. Watson Jr., der Gründer von IBM, konnte die Entwicklung der Technologie im Geschäftsleben nicht voraussehen. Aber seine Geschäftsidee beruhte auf einem einheitlichen Konzept der Datenverarbeitung. IBM blieb für eine lange Zeit sehr klein und beschränkte sich auf so banale Aufgaben wie Buchhaltung und Zeitstudien. Doch als die Technologie, die die Datenverarbeitung mit Cornputer erst ermöglichte, während des Krieges in einem völlig anderen Zusammenhang entwickelt worden war, war IBM bereit.

Während Watson in den zwanziger Jahren einen kleinen, unbedeutenden Betrieb aufgebaut hatte, der Ausrüstung für Lochkarten entwarf, einrichtete und verkaufte, sprachen und schrieben die logischen Positivisten (Perry Bridgman in den USA oder Rudolph Carnap in Österreich) über die systematischen Methodologie der »Quantifizierung“ und der „universellen Messungen“. Es ist unwahrscheinlich, daß sie jemals von der kleinen, hart kämpfenden Firma IBM gehört hatten, und ganz sicher bezogen sie ihre Theorien nicht auf sie. So waren es nicht ihre philosophischen Ideen, sondern Watsons Firma IBM, die einsatzfähig war, als die neue Technologie während des Zweiten Weltkriegs entstand.

 

 

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