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Eine Idee ist nicht immer auch eine unternehmerische Gelegenheit - Entwicklung zur Größe


Wenn es ein einzelnes Moment gibt, das unternehmerisches Handeln magnetisch anzieht, so ist es die Aussicht auf ein profitables Geschäft. Einige jüngere Arbeiten von Howard H. Stevenson haben die Bedeutung dieser Grundhaltung weiter erhärtet.“ Das Kernproblem scheint nicht der Mangel an Ideen zu sein. Unternehmer und Innovatoren sind voller neuer Ideen. Wo genau liegt dann eigentlich das Problem? Einfach gesagt, erfolglose Unternehmer setzen eine Idee gleich mit der Aussicht auf ein Geschäft – erfolgreiche Unternehmer kennen den Unterschied. Nach den oben zitierten Statistiken ist es offensichtlich, daß der großen Mehrheit der Unternehmer das Geld ausgeht, bevor sie genügend Kunden für ihre vermeintlich guten Ideen finden. Eine ungewöhnliche Idee ist nicht gleichzusetzen mit einem vernünftigen Geschäftskonzept, das auf einer vermarktbaren Idee basiert. Bestehen wirklich Geschäftaussichten oder sind da einfach nur ein paar Produkte? Weiter: Die Geschäftsaussichten hängen von der technologischen Weiterentwicklung und der Stoßrichtung der Mitbewerber ab; sie haben nicht allein ein trügerisch kurzes Leben – sie wechseln auch fortwährend ihren Ort.

Die wahre Herausforderung liegt darin einzusehen, daß die Geschäftsaussichten sich hinter den oft widersprüchlichen und unvereinbaren Daten und Signalen wie auch dem Lärm und dem Chaos des Marktes verbergen, und oft kann ein geschickter Unternehmer Chancen sehen und ihnen Gestalt geben, wo andere wenig oder nichts erkennen. Und dennoch: Wenn das Erkennen von profitablen Geschäftsmöglichkeiten nur die einfache Frage von Raster- und Bewertungsmethoden wäre, gäbe es schließlich weit mehr als die ca. 470 000 Unternehmen in den USA, deren Umsätze (1979 und 1980) jeweils mehr als 1 Mio. US-$ überstiegen.15 Warum? Weil über 200 Raster- und Bewertungsverfahren in der Literatur belegt sind.

 

 

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