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Dimensionen integrierten Managements


Die Kernelemente dieses Ansatzes sind die Ganzheitlichkeit der Betrachtung und die Integration vielfältiger Einflüsse in einem Netzwerk von Beziehungen. Hieraus ergibt sich ein Denkmuster für den Umgang mit Systemen, welches den Führungskräften Zugang zu einer veränderten Managementphilosophie verschaffen soll und Möglichkeiten aufzeigt, die vielfältigen Gestaltungsprobleme bei deren Umsetzung zu meistern.

Auf der Suche nach neuen Denkansätzen empfiehlt es sich, drei Dimensionen zu unterscheiden: Die normative, strategische und operative Dimension. Auf Konzeptionen fußend bilden Erstere die Rahmengestaltung, in welcher sich der operative Vollzug des situativen Führungsgeschehens vollzieht. Das Normative und Strategische besitzt eher eine Gestaltungsfunktion, während es Aufgabe des operativen Managements ist, lenkend in die Unternehmensentwicklung einzugreifen. Die drei Dimensionen akzentuieren logisch voneinander abgrenzbare Problemfelder, die durch das Management zu bearbeiten sind. Diese Unterscheidung soll jedoch nicht zu einer arbeitsteiligen Zuständigkeitsverteilung führen. Im Sinne einer integrierten Managementbetrachtung ist im Gegenteil von einer gegenseitigen Durchdringung dieser Dimensionen auszugehen.

Die Integration der einzelnen Dimensionen bedarf einer Management-Philosophie, das heißt einer pragmatisch geprägten Leitlinie. Diese muss die grundsätzlichen Fragen über die Rolle des Managements im sozialen Kooperationszusammenhang der Unternehmung im Hinblick auf das zugrunde gelegte Menschenbild und die verfolgten Wertstrukturen beantworten.

Die Durchsetzung der Planung ergibt sich aus der Konkretisierung von Normen zu Programmen, welche in Vorgaben für Aktivitäten verwandelt werden. Die Strukturen des Managements finden sich in den Organisations-, Management- und Dispositionssystemen. Beide, Aktivitäten und Strukturen, dienen der Beeinflussung menschlichen Verhaltens.

Eine zunehmende Qualifizierung gegenüber den Anforderungen der Umwelt und den Potenzialen, welche die Konkurrenten zur Problemlösung einsetzen, entscheidet über die Unternehmensentwicklung. Sie wird von der Intelligenz des Systems und dem daraus erwachsenden unternehmenspolitischen Handeln bestimmt.

 

 

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