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Die endgültige Entscheidung für ein Change-Projekt


Jede Entscheidung für ein bestimmtes Konzept ist immer auch eine Entscheidung gegen andere Lösungen. Das Abschiednehmen von möglichen Alternativen führt häufig zu Unsicherheiten und Ängsten und damit zur Versuchung, die endgültige Entscheidung immer wieder hinauszuzögern. Sind die Voraussetzungen für die Akzeptanz eines einschneidenden Wandels bei den Mitarbeitern noch nicht gegeben, muss das Management eine Phase der Überzeugungsarbeit zur Bildung des erforderlichen Problembewusstseins einschalten. Das Lösungskonzept darf nicht durch faule Kompromisse und halbherzige Maßnahmen verwässert werden. Damit bestünde die Gefahr, dass man sich die Chancen einer echten Innovation endgültig verscherzt.

Manchmal jedoch ist nicht mehr Bewusstseinsbildung, sondern landein, also die Flucht nach vorne, angezeigt, denn es »ist – gerade im heutigen Zeitwettbewerb – nicht immer möglich, den hintersten und letzten Zweifler von der Notwendigkeit radikaler Veränderungen zu überzeugen.« Veränderungen, die wirklich grundlegend sind, lassen sich auch nur begrenzt erklären und beschreiben. »Wer schwimmen lernen will, muss irgendwann einmal ins Wasser –und sich dort bewegen.« Im praktischen Leben erfolgt Lernen nur zu einem geringeren Teil durch theoretische Erkenntnisse und höhere Einsicht, im Wesentlichen aber aufgrund schmerzhafter Fehler. Wer mit Blick auf das Ganze von der Richtigkeit seiner Vision überzeugt ist, muss gelegentlich einen mutigen Schritt wagen.

 

 

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