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Die dritte Erfahrung: die Entwicklung einer eigenen Studienmethode


Die Tageszeitung, für die ich arbeitete, erschien nachmittags. Unsere Arbeit begann um 6.00 Uhr morgens und war um 14.15 Uhr beendet, sobald die neueste Ausgabe in Druck ging. Und so begann ich, mich zu zwingen, die Nachmittage und Abende mit dem Studium zu verbringen: Internationale Beziehungen und Internationales Recht; die Geschichte sozialer und juristischer Institutionen; Geschichte allgemein; Finanzen und so weiter.

Allmählich entwickelte ich ein System, nach dem ich noch heute arbeite. Alle drei oder vier Jahre widme ich mich einem neuen Thema — sei es Statistik, sei es Mittelalterliche Geschichte, sei es Japanische Kunst, seien es die Wirtschaftswissenschaften. Sich drei Jahre lang mit einem Thema zu befassen ist bei weitem nicht ausreichend, um ein Gebiet wirklich zu beherrschen. Aber es genügt, um es zu verstehen. Und so fuhr ich fort, mich sechzig Jahre lang für jeweils drei oder vier Jahre auf jeweils ein Thema zu konzentrieren. Diese Methode hat mir nicht nur zu einer umfangreichen Basis an Wissen verholfen. Es hat mich darüber hinaus gezwungen, mich neuen Disziplinen, neuen Ansätzen und neuen Methoden zu öffnen — schließlich liegen jedem Thema, das ich studiert habe, andere Annahmen und eine andere Methodologie zugrunde.

 

 

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