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Die Mühen der Ebene - Who will be the entrepreneur? – Ausblick für Entrepreneurship


Eine Gesellschaft, die es versäumt, ihre kreativsten Mitglieder – die Vordenker, die Erfinder, Entrepreneurs, Querdenker und Künstler – zu ermutigen und ihnen günstige Arbeitsbedingungen zu bieten, wird sich unter Wettbewerbsbedingungen am Weltmarkt nicht behaupten können.

Unternehmer zu werden, ist hierzulande nicht attraktiv. Umfragen unter angehenden Volks- und Betriebswirten zeigen, daß das Image einer selbständigen Tätigkeit eher negativ bewertet wird. Während zu Beginn ihres Studiums noch knapp die Hälfte den Wunsch nach späterer Selbständigkeit äußert, will dies im yolks- und betriebswirtschaftlichen Hauptstudium nur noch ein Drittel der Studierenden. Von zehn Hochschulabsolventen in Deutschland riskiert nur einer den Sprung in die Selbständigkeit.

In vielen mittelständischen Firmen ist die Führungsmannschaft überaltert, die Nachfolge ist nicht gelöst. In diesen Firmen, so eine Studie der Trebac, spielen Konflikte im Management, vorrangig ausgelöst durch die Nachfolge des Firmengründers, eine herausragende Rolle, nicht Lücken in der Hightech-Entwicklung. In rund 300 000 Familienunternehmen mit rund vier Millionen Arbeitnehmern wird in den nächsten Jahren ein Generationswechsel ins Haus stehen. Die Firmengründer aus der Nachkriegszeit treten allmählich ab und müssen jüngeren Nachfolgern Platz machen. Das geht in ungefähr vierzig Prozent der Fälle schief, hinzu kommen mangelnde Qualifikationen der nachfolgenden Familienmitglieder sowie Auseinandersetzungen der Erben um die Unternehmensführung und -philosophie. Inzwischen hat sich auch herausgestellt, daß familienunabhängige Lösungen wie ein Management-buy-out, mithin die Übernahme durch die zweite Ebene des Unternehmens, gerade in fünf Prozent der Fälle stattfinden, also keine Problementlastung bieten. Gleiches gilt für den Unternehmensverkauf an Fremde; hier liegt der Anteil nur bei etwa fünfzehn Prozent. Bliebe noch der Ausweg, hockbezahlte Fremdmanager anstelle des wenig qualifizierten Nachwuchses einzusetzen. Auch diese Lösung scheint nur im ersten Blick vielversprechend: Die wirklich qualifizierten Leute aus der Branche machen sich lieber selbständig, sie haben wenig Lust, sich zwischen alle Familienstühle zu setzen.

 

 

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