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Der Kunde bestimmt den Preis


Von besonderem Interesse ist für mich Ihr Argument, daß die Festlegung des Preises auf der Grundlage der existierenden Kosten, ein Prinzip, das besonders in der produzierenden Industrie, aber auch in anderen Branchen noch immer praktiziert wird, eine der fünf tödlichen Sünden eines privaten Unternehmens sei. Sie sagen, daß alle notwendigen Kosten statt dessen rückwärts, ausgehend von dem Preis, den der Kunde zu zahlen bereit ist, kalkuliert werden sollten. Ich freue mich, bemerken zu können, daß dies dem Ansatz entspricht, dem Daiei seit seiner Gründung stets gefolgt ist: Der Verbraucher bestimmt den Preis.

Ebenso schätze ich Ihr Lob (»eine Managementphilosophie, die darauf ausgerichtet ist, Resultate zu erzielen«) für Daieis simple Politik, bessere Waren zu niedrigeren Preisen anzubieten und eine reiche Gesellschaft für den Verbraucher zu schaffen, indem »die Preise halbiert« werden.

Sie antworteten, daß es, um ein Unternehmen effektiv zu gestalten, erforderlich sei, soziale Veränderungen als Chance zu begreifen. Ihre auf diese Feststellung folgenden Kommentare zu Daieis Managementphilosophie waren sehr akkurat.

Das Ideal meines Unternehmens, »bessere Waren zu niedrigeren Preisen anzubieten und eine reiche Gesellschaft für den Verbraucher« zu schaffen, hat sich seit seiner Gründung nicht verändert. Es bedeutet genau, was es sagt — nicht mehr und nicht weniger. Ein kontinuierliches Trainingsprogramm ist erforderlich, um die Mitarbeiter zu befähigen festzustellen, was der Kunde will und wie die Ergebnisse augenblicklich in die Praxis umzusetzen sind. Permanent zu lernen und sofort in die Wirklichkeit umzusetzen, was wir gelernt haben, und damit einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten ist sicherlich Rechtfertigung genug für die Existenz Daieis.

Unglücklicherweise muß ich in aller Aufrichtigkeit zugeben, daß ich in der vergangenen Zeit gelegentlich gefühlt habe, es könnte angebrachter sein zu sagen, daß dies die Rechtfertigung für die Existenz Daieis war Das Streben nach der Senkung der Preise um die Hälfte repräsentiert mehr als verwitterte Prinzipien ein spezifisches Ziel. Wie Sie betonten, ist dies der Antrieb zum Handeln. Ebenso zwingt unser Ziel, die Preise zu halbieren, alle Mitarbeiter, aus Sicht der Verbraucher darüber nachzudenken, sowohl pragmatisch als auch rational, wie er oder sie dazu beitragen kann, dieses Ziel zu erreichen. Das ist der Grund, warum ich sage: »Die Preise werden um die Hälfte gesenkt werden, wenn wir handeln« statt »Wir werden die Preise um die Hälfte senken«.

 

 

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Aber es zahlt sich doch letztlich für ein ganzes Land und alle seine Bürger aus, wenn es seiner Jugend eine gute Bildung und Ausbildung finanziert.

 

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