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Das Qualitätsmanagement-Handbuch im Überblick


Das Qualitätsmanagement-Handbuch soll darlegen, was im Unternehmen, zu welchem Zweck und in welchem Zusammenhang getan wird und wer dafür zuständig ist. Jedes Unternehmen kann sein Qualitätsmanagement-Handbuch gestalten, wie es will; die Norm gibt weder eine Form noch die Gliederung vor. Rainer Münchrath schlägt folgenden Aufbau vor:

Kapitel 1: Einleitung. Hier steckt das Unternehmen den allgemeinen Rahmen für sein Qualitätsmanagement ab und gibt seiner Geschäftspolitik Ausdruck.

Kapitel 2: Organisation. In diesem Kapitel wird die Organisation des Unternehmens dargelegt.

Kapitel 3: Führungsprozess. Im Führungsprozess geht es um die Festlegung der Unternehmensziele, die Vereinbarung der Zielwerte und ihre Verfolgung.

Kapitel 4: Kernprozesse. Hier beschreibt das Unternehmen die Kernprozesse, mit denen die Wertschöpfung im Unternehmen erzielt wird.

Kapitel 5: Stützelemente. In den Ausführungen zu Stützelementen werden Maßnahmen behandelt, mit denen zwar keine Wertschöpfung erzielt wird, die aber für die Kernprozesse unverzichtbar sind.

Das Qualitätsmanagement-Handbuch soll zu wirkungsvollem Handeln animieren. Dies lässt sich, so Rainer Münchrath, auf einfache Weise erreichen: »Vermeiden Sie, wo immer es geht, rein textuelle Beschreibungen. Wählen Sie Schaubilder, Grafiken und Tabellen. Stellen Sie die Kernprozesse grafisch dar, und wenn Sie wollen, können Sie das Ganze noch mit Cartoons auflockern.«

Adressaten des Qualitätsmanagement-Handbuchs sollten nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Kunden und Lieferanten sein. Damit sollen die Mitarbeiter zu wirkungsvollem Handeln animiert werden. Gleichzeitig kann man auf diese Weise hei den Kunden den Nachweis der eigenen Qualitätsfähigkeit führen und so Vertrauen bilden. Und schließlich lassen sich so auch die Lieferanten auf das eigene Qualitätsniveau verpflichten.

 

 

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