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Berufliche Qualifikation und Lust auf Leistung - Die ökonomisch erfolgreichen Gründer


Die aufgezeigten Verhaltensweisen führen zu einer großen Breite und Intensität an überdurchschnittlichen Erfahrungen, die die Basis der beruflichenqualifikation

an der Gründer darstellen. Im Vordergrund steht nichtprimär das Talent oder eine Hochbegabung, sondern der Entfaltungs- und Gestaltungsdrang. Dadurch schöpfen solche Menschen die in ihnen schlummernden Kräfte voll aus. Aufgrund des Selbstwertzuwachses strengt sie Leistung nicht an, die Arbeit hat Hobby- und Lustcharakter. Sie erleben die übliche Trennung zwischen Arbeit und Freizeit nicht.

Begünstigt wird diese Entwicklung durch einen Vorgang, der sich als „Anziehungsprozeß“ unter Gleichgesinnten beschreiben läßt. Kreative haben ein Gespür für kreative Mitmenschen, sie ziehen sie an, vor allem wenn sie ähnliche Neigungen haben. Daraus entwickeln sich häufig unabhängig vom Alter Sympathien, Kontakte, Unterstützung, Vorbilder mit Motivationscharakter, und daraus wird wieder ein Mehr an Informationen und Überblick. Ein kreativer Chef zieht kreative Lehrlinge und Mitarbeiter an, ein mittelmäßiger er Hochschullehrer mittel- mäßige Assistenten – nach dem Motto: „Wenn die Würstchen an die Macht kommen, wird der Senf rationiert“. Zugewiesene Mehr- und Sonderaufgaben erlebt der Kreative nicht als Belastung, sondern als Entfaltungs- und Erfahrunsbereicherung. Kommt zum Erfahrungs- und Gestaltungsdrang und zur Sinnierfähigkeit noch eine geglückte Sozialisation hinzu –geglückte Sozialisation bedeutet Angstfreiheit, was Handlungsspielraum schafft steht der Kreativitätsentfaltung nur noch wenig im Wege. Die innere Angstfreiheit und das Vertrauen in sich selbst führen dazu, daß nicht ängstlich auf einem sicheren Arbeitsplatz verharrt oder der übliche Karriereweg eingeschlagen wird, sondern daß konsequent ein Arbeitsplatz gesucht und bei Bedarf gewechselt wird, der den Neigungen und dem Weiterbildungsdrang entspricht.

 

 

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