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Anhaltende Bedeutung des Handwerks - Beschäftigungsbeitrag und Wachstumsmuster kleiner Betriebe


Während einerseits die Erfolgsbilanz dieser Betriebsgrößen - bei einer differenzierteren Betrachtung - durch die Beschäftigtenverluste getrübt wird, die sie gleichzeitig in vielen Branchen verzeichnen mußten, zeigt ein Blick auf diejenigen Wirtschaftszweige, in denen sie Gewinne erzielten, daß sie dort wesentlich mehr Arbeitsplätze bereitstellen konnten als dies durch den Saldo im Sekundären Sektor insgesamt zum Ausdruck kommen kann.

Das Gros der Arbeitsplatzgewinne entfällt auf den baugewerblichen Sektor. Allein in diesem Bereich ist das Beschäftigtenvolumen dieser Betriebsgrößen seit 1977 um 120000 Stellen angewachsen. Weitere 55000 wurden im Bereich des Stahl- und Maschinenbaus bereitgestellt. Und ungefähr die selbe Summe verteilt sich auf die Kleinbetriebe in den Wirtschaftszweigen der Elektrotechnik, Feinmechanik und Optik. Etwas geringere Gewinne (mit jeweils zwischen 10000 und 15000 Arbeitsplätzen) wurden in den Branchen des Druckereigewerbes, der Metallerzeugung und -bearbeitung sowie in der Holzbe- und verarbeitung erzielt. In Abbildung 4 sind die markantesten Veränderungen bei den Kleinbetrieben des Sekundären Sektors abgebildet.

All diesen Entwicklungen ist zunächst gemeinsam, daß dieses absolute Wachstum in solchen Branchen vorzufinden ist, in denen der heutige Beschäftigtenstand des gesamten Wirtschaftsbereiches sich nur geringfügig von demjenigen in 1977 unterscheidet. Lediglich in der Metallerzeugung und -bearbeitung zeigen sich etwas dramatischere Bewegungen.10 Ansonsten haben sich die Arbeitsplätze eher von den größeren (und teilweise mittleren) Betriebsgrößen auf die unteren Größenklassen verlagert. Gleichzeitig hat sich in diesen Branchen die Zahl an Betrieben insgesamt sowie im kleinbetrieblichen Bereich erhöht, so daß deren Beschäftigtengewinne nicht allein auf das Schrumpfen größerer Einheiten zurückzuführen sind. Bspw. ist im Baugewerbe die Zahl der Betriebe insgesamt von 137000 auf 158000 angewachsen. Per saldo kamen allein im Bereich der baugewerblichen Kleinbetriebe über 20 000 Betriebsstätten hinzu. Auch im Stahl- und Maschinenbau wuchs in der genannten Größenklasse die Zahl der Betriebe um 12000, während die Betriebszahlen in den übrigen Größenklassen eher stagnieren. In den Branchen der Elektrotechnik, Feinmechanik und Optik kamen zusammen über 11000 Betriebe hinzu, davon rund 10000 allein in der Kategorie mit weniger als 20 Beschäftigten. Im Druckgewerbe lassen sich ähnliche Tendenzen, wenn auch mit schwächeren Ausprägungen, aufzeigen.

 

 

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