Analytische und ganzheitliche Problemdiagnose, Systemdenken
Der Auszubildende sollte mit Problemstellungen konfrontiert werden, die nicht ausschließlich mit analytischen (standardisierten, quantitativen) Lösungsmethoden zu bewältigen sind. Es sollten also auch qualitative, hochkomplexe Problemsituationen definiert werden, in denen Kreativität und intuitives Problembewältigen als hilfreich erfahren und geübt werden kann. Bei analytischen und ganzheitlichen Lösungswegen sollte die Vernetztheit komplexer Systeme und die damit verbundenen Effekte eigener Handlungsalternativen (unbeabsichtige Nebenwirkungen) erfahrbar gemacht werden. Hierzu gehört auch die bewußte Verarbeitung von Rückmeldungen des Systems auf die eigenen gestaltenden Aktivitäten (oder Unterlassungen) sowie die Erfahrung, daß systembeeinflußende Gestaltungsprozesse auch die Möglichkeiten wiederholten Nachsteuerns beinhalten.
Diese Seite als Bookmark speichern :
|