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Analyse der eigenen Branche beim Wettbewerb


Der erste Schritt einer brancheninternen Strukturanalyse ist es, die Strategien der wichtigsten Wettbewerber anhand verschiedener Dimensionen zu beschreiben. Diese sind zum Beispiel Spezialisierung, Markenidentifikation, Vertriebsweg, Produktqualität, Technologievorsprung, Kostenposition, zusätzliche Dienstleistungen, Preispolitik, finanzielle und operative Macht sowie die vielfältigen Beziehungen zwischen den Konkurrenten. Auf dieser Grundlage lässt sich dann in einem zweiten Schritt die eigene Branche in strategische Gruppen einteilen. Eine strategische Gruppe ist die Gruppe der Unternehmen in einer Branche, die dieselbe oder eine ähnliche Strategie verfolgen. Die strategischen Gruppen können in einer Art Landkarte dargestellt werden. Sie bilden einen Bezugsrahmen, der zwischen die Analyse der Gesamtbranche und die Berücksichtigung jedes einzelnen Unternehmens geschaltet ist.

Im nächsten Schritt trifft das Unternehmen dann die Entscheidung, in welcher strategischen Gruppe es konkurrieren will. Das kann bedeuten, dass man unter den bestehenden Gruppen diejenige aussucht, in der das Verhältnis zwischen dem Gewinnpotenzial und den Eintrittskosten des Unternehmens am günstigsten ist, oder dass man eine ganz neue strategische Gruppe schafft. Michael Porter: »Die brancheninterne Strukturanalyse weist auf die Faktoren hin, die den Erfolg einer bestimmten strategischen Platzierung für das Unternehmen bestimmen.« Die Entscheidung für eine bestimmte Gruppe ist demnach nichts anderes als die Formulierung der eigenen Wettbewerbsstrategie für eine bestimmte Branche.

 

 

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